• Doris Severin

Pranayama - mehr als eine Atemübung

Aktualisiert: 19. Jan.

Pranayama wird häufig als effektive Methode zur Harmonisierung von Körper und Geist beschrieben.

Prana ist Lebenskraft, die Kraft, aus der alles besteht. Gedanken und Gefühle bestehen hauptsächlich aus Prana. Wir können Prana als die essenzielle, feinstoffliche Ursubstanz beschreiben, aus der alles hervorgeht und eine ewige Quelle.

Ayama bedeutet "führen" oder auch "lenken". Also ist Pranayama der Akt, in dem wir lernen, Prana, die Lebenskraft zu führen.

Atemkontrolle und Atemführung sind Methoden, mit denen wir lernen, Prana im physischen Körper zu spüren und zu lenken.

Ayama bedeutet "führen" oder auch "lenken". Also ist Pranayama der Akt, in dem wir lernen, Prana, die Lebenskraft, zu führen,was zu einer Art Verdichtung innerhalb des Körper führt. Durch diese Praxis werden wir befähigt, Prana innerhalb unseres Körpers wahrzunehmen und zu spüren, wie es sich ausbreitetet.

Der Yogi Patanjali hat die Wirkungsweise von Pranayama so erklärt, dass all die Schleier von uns fallen, die eine klare Sicht verhindern. Der Mensch ist dann fähig, wahre Konzentration zu erfahren.

Die ersten Schritte sind die, wo wir unseren Atem bewusst wahrnehmen und zu beobachten, ohne ihn zu bewerten.

Unser gesamter Körper wird durch Pranayama aktiviert und mit Lebenskraft angereichert.

Die ersten Schritte sind die, wo wir unseren Atem bewusst wahrnehmen und beobachten, ohne ihn zu bewerten.

Unser gesamter Organismus wird durch sämtliche Pranayama-Übungen, wie z.B. die Ujjayi-Atmung, die Wechselatmung, Kapalabhati oder Bhastrika, mit mehr Sauerstoff versorgt. Dadurch wird das zentrale Nervensystem angeregt. So können alle Systeme und Funktionen in unserem Körper in ihrer Arbeit unterstützt werden.

In der yogischen Theorie wird das Luft-Element, Vayu, dem psychischen Körper zugeordnet. Eine gesteigerte Sauerstoffzufuhr wirkt sich deshalb auch harmonisierend auf das gesamte psychische System aus. Diese Beispiele zeigen die große Wirkung, die Pranayama auf Körper, Geist und Psyche haben kann. Viele Effekt wie Vitalität, Ausgeglichenheit, Harmonie, Zufriedenheit oder eine Reduktion von Erschöpfung oder Müdigkeit, die wir nach dem Praktizieren verspüren, sind ganz normal.

Da uns Pranayama auf allen Ebenen anspricht, ist es besonders wichtig, dass wir die Übungen sorgsam und nachhaltig ausführen. Es ist deshalb ratsam, sich behutsam und unter Anleitung an die Übungen heranzutasten. Überforderung, Stress und Unwohlsein sollten in jedem Fall vermieden werden.








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