• Doris Severin

Achtsamkeit

Aktualisiert: 19. Jan.

Es ist nicht von Bedeutung wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst. (Konfuzius)


Definition

Der Begriff "Achtsamkeit" ist in letzter Zeit zu einem Modewort geworden.

Jon Kabat-Zinn (Molekularbiologe und Gründer der Mindfulness-based Stress Recuction (MBSR)), der mit seinem Team einen bedeutsamen Einfluss auf die moderne Achtsamkeit im Westen hatte, definiert Achtsamkeit als "Das Gewahrsein, das entsteht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Weise ausrichten: absichtslos, im gegenwärtigen Moment und nicht wertend." Man könnte Achtsamkeit auch als "Leben aus dem Herzen" beschreiben.

Achtsamkeit kann auf fünf verschiedenen Skalen erfallst werden:

- Beobachten, z.B. Empfindungen, Gerüche, visuelle Elemente

- Beschreiben, was man empfindet, wenn man seine Gefühle oder Gedanken beschreibt

- Nichtreaktivität, z.B. Gedanken nur aus der Distanz wahrnehmen

- Akzeptieren ohne Bewertung

- mit Aufmerksamkeit handeln, d.h. konzentriert bei einer Sache bleiben


Wie kann man die Achtsamkeit stärken?


- Informelle Achtsamkeit

Es geht nicht darum, was wir machen, sondern vor allem Wie?

Wenn wir unseren Alltag achtsam gestalten, wächst die Zufriedenheit und wir sind weniger gestresst.


- Formelle Achtsamkeit

Hierunter versteht man verschiedene Achtsamkeitsmeditationen, die meist im Sitzen oder auch im Liegen durchgeführt werden. Die bekanntesten sind Übungen zur Atemachtsamkeit oder der Bodyscan.

Auch hier werden depressive Symptome, Stress und Angst gemindert.

Insgesamt wird die mentale Gesundheit gefördert.





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